Die Kunststofffüllung – Kosten und Möglichkeiten
Geschrieben von Necip Kodal am 16. Januar 2012 | Abgelegt unter Zahnzusatzversicherung
Gesetzliche Krankenkassen erstatten bei einer Kunststofffüllung Kosten in der Höhe, die bei einer Füllung aus Amalgam angefallen wären. Alle weiteren anfallenden Kosten, wie zum Beispiel die einer Kunststoffzahnfüllung, müssen Sie privat bezahlen.
Warum verursacht die Kunststofffüllung mehr Kosten?
Dass Sie für eine Kunststofffüllung erhöhte Kosten akzeptieren müssen, liegt an der komplizierteren Arbeit. Kunststoff wird im weichen Zustand, oft in mehreren Schichten, in den Zahn eingebracht und mit UV-Licht gehärtet. Es sind mehrere Arbeitsgänge erforderlich, bis die Füllung richtig sitzt. Dieser erhöhte Arbeitsaufwand und natürlich auch das teurere Material der Kunststofffüllung verursachen Kosten, die im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen nicht abgesichert sind. Private Zahnzusatzversicherungen übernehmen bei der Kunststofffüllung die Kosten bis zu 100 Prozent bei einem nur geringen Monatsbeitrag.
Die Kunststofffüllung: Kosten, die tragbar sind
Je nach Arbeitsaufwand verursacht eine Kunststofffüllung Kosten zwischen 120 und 160 Euro. Die Krankenkassen zahlen den Anteil, den eine Amalgamfüllung kosten würde, als Zuschuss. Je nach Größe der Kunststofffüllung werden Kosten in Höhe zwischen 25 und 40 Euro als Zuschuss bezahlt. Je mehr Füllungen Sie benötigen und je häufiger diese erneuert werden müssen, umso größer wird Ihre private finanzielle Belastung. Sichern Sie sich die Möglichkeit, das Material für Ihre Zahnfüllung frei wählen zu können, ohne die bei der Kunststofffüllung anfallenden Kosten beachten zu müssen.
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